Ich habe mir überlegt, wie kann ich euch am besten zeigen, was in dem Buch passiert. Dabei kam mir die Idee dieses Bild zu zeichnen, denn mit der Ostsee fing alles an. Hier trifft Emma, um die es in dem Buch geht, das zweite Mal auf den Jungen Levin mit dem sie sich anfreundet und der ihr hilft, einen Fluchtplan zu schmieden. Außerdem fährt Emma mit dem hellgrünen Mifa Fahrrad auch so öfter mal an das Meer um den Kopf frei zu bekommen und um schwimmen zu gehen. Zum Ende des Buches, spielt sich hier auch eine sehr kritische Szene ab, die alles verändert. Daher habe ich mir auf dem Bild vorgestellt, wie das Mädchen Emma mit dem hellgrünen Mifa Fahrrad an die Ostsee fährt und das Meer und die Dünen beobachtet.
In Zeiten von Netflix, Amazone-Prime und der allgemeinen Faszination für Filme und auch Serien, habe ich mir gedacht, dass ich euch mal meine Auswahl der liebsten Filme und Serien vorstelle, die sich mit der Zeit der DDR befassen und auseinandergesetzt haben. Mich haben die Geschichten sehr bewegt und gefesselt und ich fand es so faszinierend, einen Spielfilm zu schauen und gleichzeitig über die deutsche Geschichte informiert zu werden.
Ich habe euch eine kleine Powerpointpräsentation mitgebracht, die ich mit einer Audiodatei unterlegt habe. Folgt dazu gern dem Link und schaut sie euch an.
Habt viel Spaß und lasst mich gern in den Kommentaren wissen, was ihr von der Auswahl haltet, gebt gern ein Feedback zu den Filmen und Serien und lasst mich wissen welche Filme und Serien ihr empfehlen könnt.
Das Leben in der DDR war und ist keine fiktive Welt, sondern die reale Vergangenheit. Anhand der Bücher haben wir verschiedene Einblicke und Perspektiven über das Leben mit der Mauer kennengelernt. Doch um noch besser verstehen zu können, habe ich mich mit zwei Zeitzeugen über ihr Leben damals zwischen Ost und West unterhalten.
Barbara H., 53 Jahre alt, lebte damals in Münster, also im Westen Deutschlands.
„Die Mauer war damals schon errichtet. Sie war quasi immer da, also gehörte immer schon zu meinem Leben dazu. Dennoch hat sie mich daran gehindert meine Verwandten in der DDR zu besuchen. Jedoch habe ich dies als nicht relevant betrachtet, da ich einfach keine Bindung zu ihnen hatte. Trotzdem empfand ich die Mauer und die Zeit der DDR sehr beängstigend. Menschen wurden ihrer Freiheit beraubt und wofür steht die Abkürzung „Deutsche Demokratische Republik“, wenn dort kein Funken von Demokratie herrschte? Meine Mutter schickte immer Päckchen mit Westware für meine Verwandten in die DDR (also Kaffee, Zeitschriften und ähnliches). Dennoch hätte ich keine Kontakte in den DDR gepflegt. Ich hätte zu viel Angst gehabt, dass die Bürger wegen der strengen Vorschriften meinetwegen Schwierigkeiten bekommen könnten. Ich bin nur ein oder zwei Mal mit meiner Mutter in den Osten gefahren. In ein kleines Örtchen in der Nähe von Berlin. Wir wurden natürlich an der Grenze kontrolliert und durchsucht. Dies kam mir sehr skurril vor. Aber es war nunmal diese Zeit. Ansonsten hat die DDR meinen Alltag nicht weiter beeinflusst. Jeder hat sein Leben gelebt. Klar haben wir im Fernsehen viel mitbekommen, was dort vor sich geht. Aber es war wie eine andere Welt. Eines Tages, ich war glaube ich 13, da habe ich davon erfahren, dass mein Onkel den Osten verlassen hat. Er floh durch die Ostsee. Er musste mehrere Kilometer schwimmend zurücklegen. Viel mehrere Details wusste ich aber auch nicht, da die Angst bestand, dass die Stasi uns ebenfalls befragen wollen würde. Dennoch hat mich der Mut sehr beeindruckt. Andererseits musste er auch sehr hilflos und verzweifelt gewesen sein, denn er hat damit ja auch sein Leben aufs Spiel gesetzt. Als dann 1989 die Grenzen geöffnet wurden, saß ich mit meinen Freunden und meiner Familie vor dem Fernseher. Wir haben es live miterlebt. Ich habe mich sehr für die Menschen gefreut. Sie sahen so glücklich aus.
Ich halte es für sehr wichtig, dass über die Zeit der DDR und der Mauer berichtet und geehrt wird. Es ist ein Stück deutsche Geschichte, über die man Bescheid wussten sollte, wenn man in Deutschland lebt. Man sollte (dadurch) zu schätzen wissen, wie gut es ist in einer Demokratie zu leben und dankbar dafür sein. Diese sollte beschützt werden. Es gehört für mich zur Allgemeinbildung dazu davon zu wissen und zu helfen, dass so etwas nicht wieder vorkommt. „
Dieter G., 67 Jahre alt, kommt aus Halle an der Saale, lebte damals in der DDR.
„Den Bau der Mauer habe ich als Kind miterlebt. Dennoch hat es für mich in dem Alter kein große Rolle gespielt. Leider hatte die Mauer Auswirkungen auf das Verhältnis und den Kontakt zu meinen Verwandten im Westen. Die Beziehungen wurden gekappt, wodurch ich keinen Kontakt geschweige denn ausgeprägtes Familienleben hatte, was sich bis heute leider nicht geändert hat. Meine Oma haben wir einige Male im Westen besucht. Es erschien mir als Kind alles viel bunter und befreiter als bei uns. Die Häuser waren schöner und gemütlicher. Meine Oma hatte einen großen Garten. Sowas hatte niemand den ich kannte. Und ich hätte mir als Kind auch nie vorstellen können in einem Garten zu spielen. Wir lebten in einem Mietshaus. Es war grau gestrichen und eben ein Block, wie es sie heute noch gibt. Wir gingen dann auch häufig mit ihr einkaufen. Es war ein Paradies. All die Sachen die es dort gab und die Menge. Dennoch kann ich nicht sagen, dass mir zuhause etwas fehlte. Wir hatten alles, was wir brauchten. Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot, Fleisch, Butter, Milch und Käse waren bei uns relativ billig. Jedoch gab es keinen Überfluss. Ebene so viel, wie man auch brauchte. Leider mussten die Besuche aus finanziellen Gründen eingestellt werden, weshalb ich nicht mehr oft die DDR verließ.
Im Sommer gingen wir häufig schwimmen. Ich war oft bei Freunden, welche etwas außerhalb der Stadt wohnten. Um zu den kleinen Seen zu gelangen, fuhren wir durch die nahelugenden Schrebergärten. Es war unglaublich faszinierend wie die Menschen dort alles selbst anbauten. Nach dem schwimmen roch es dann immer nach Gegrilltem.Die Nachbarn eines Freundes hatten auch einen Garten und luden uns dann ein, mit ihnen zu essen. Von so einem Garten hatte ich immer geträumt.
Auch wenn es viele Vorurteile gegenüber der DDR gab und auch das Regime vielen Menschen das Leben zerstört hat, habe ich mich sehr wohl gefühlt, dort wo ich gelebt habe. Wir hatten keine Probleme, lebten unbeschwert und ich gebe zu, dass ich von vielen Dingen nichts mitbekommen habe und vielleicht auch nicht wollte. Es ging uns gut. Meine Eltern hatte beide einen festen Beruf, wir hatten zu Essen, ein Heim. Es hat alles gepasst.
Die Wende habe ich dann über die Medien mitbekommen. Wir saßen gemeinsam vor dem Radio. Auch unsere Nachbarn kamen und haben mitgehört. Es war kaum greifbar, dass die Mauer jetzt plötzlich weg war. Ein, zwei Tage spöter sind dann alle mit ihren Trabis in den Westen gefahren und haben sich ihr Begrüßungsgeld abgeholt. Es war für uns alle etwas Neues. Wir fuhren aber erstmal nicht. Wir wollten abwarten, bis sich der Trubel etwas gelegt hat. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass meine Eltern nicht so begeistert waren wie andere DDR-Bürger*innen. Sie waren zufrieden mit ihrem Leben und waren skeptisch gegenüber der Veränderungen. Als ich mit meinen Freunden die Tage wieder am See verbrachte, habe ich erst verstanden, dass mir jetzt ganz Deutschland offen stand und nicht nur der Fleck, wo ich lebte. Wir waren jetzt nicht mehr „eingesperrt“. Jedoch bemerkte ich bei den Gesprächen, dass mir die Mauer nie wie eine Schranke vorkam, die mich meiner Freiheit beraubte. Aber das empfanden wenige meiner Freunde so. Ich bemerkte, wie die DDR plötzlich immer schlechter da stand. Viele Westdeutsche bedeuteten uns um unser Leben und waren der Meinung, dass alles in unserem Staat nicht vernünftig oder human war. Ich informierte mich mehr über Dinge die in der DDR geschehen sind und war schockiert darüber, wie die Politik Menschen ins Verderben rissen und ihnen das Leben zerstörten. Dennoch gab es auch gute Seiten, die nicht vergessen werden sollten. Wir hatten vielleicht einfach Glück, dass wir so leben konnten, wie wir es wollten bzw. kannten und dass wir damit glücklich waren. Manchmal überlege ich ob Ostdeutschland als eigenständiger zweiter deutscher Staat, aber mit offenen Grenzen besser gewesen wäre. Viele Ostdeutsche haben sich nach der Wiedervereinigung von den Westdeutschen über den Tisch gezogen gefühlt und ich denke dies war auch so. Heute gibt es immer noch die Unterscheidung zwischen Ost und West und das ärgert mich oft. Ich habe immer gedacht, dass sich dies nach ein paar Generationen erledigt aber ich glaube nicht das dem so ist.
Ich denke man sollte mehr mit Respekt umgehen. Ich finde den Begriff „Ossi“ abwertend und verstehe nicht, warum man dies sagt. Rückblickend bin ich froh, dass sich die Wiedervereinigung so entwickelt hat. Auch wenn man dies politisch betrachtet. Es sind viele Menschen an der Grenze gestorben und wer weiß wie es sonst gekommen wäre. Es wurde schon viel geschafft, aber es ist auch noch viel zu machen. Es wollten beide Seiten der Geschichte betrachtet werden. Es gibt immer schlimme und gute Seiten, man sollte sich ein ganzes Bild davon verschaffen. Deshalb sollte weiterhin über die DDR informiert werden. Diese Geschichte darf nicht in Vergessenheit geraten.“
Ich habe euch zum Abschluss noch ein paar Links mitgebracht, wo ihr euch noch andere Berichte rund um die DDR durchlesen könnt. Haltet die Ohren offen. Vielleicht können euch ja Bekannte im nähren Umfeld vom Leben in der DDR berichten.
Die DDR ist zwar seit 1989 Teil der Vergangenheit, dennoch ist es wichtig zu wissen, wie es damals war und wie es nie mehr sein sollte. Die Unterrichtsstunden über dieses Thema sind für viele Schüler*innen jedoch langweilig und eintönig. Trotzdem sind sie wichtig! Also stellt doch einfach mal die Fragen, die euch zu diesem Thema interessieren. Beispielsweise: Was bedeutet die Mauer heute noch? Was bedeutet es in einem kontrollierten Staat zu leben? Und wie würde ein Leben heutzutage unter diesem Regime aussehen? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn plötzlich eine Mauer errichtet wird? Wärt ihr geflohen? Ich möchte mit eurer Hilfe und euren Anregungen eine kleine Unterrichtsstunde gestalten, in der wir diesen und mehreren Fragen auf den Grund gehen. Wie würdet ihr gerne über die DDR informiert werden, um diese Zeit nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und welche Medien würdet ihr gerne nutzen?
Ich habe euch einige Beispiele bereits mitgebracht, aber das ist längst nicht alles. Es gibt so viele Möglichkeiten sich an diese Zeit zu erinnern. Mithilfe dieser werde ich später eine kleine Präsentation erstellen, in der ich mithilfe eurer Anregungen eine spannende Unterrichtsstunde oder sogar Projektwoche rund um die DDR plane. Also seid nicht scheu, schreibt mir gern alles was euch einfällt. Ich bin gespannt auf eure Ideen!
– Zeitreise – Teilung der Klasse – Anregungen von „Die Welle“ – Zeitzeugen – Besuch eines ehemaligen DDR-Gefängnisses – …
Unter diesem Link findet ihr nun die Präsentation zu einer von mir überlegten Projektwoche. Ich habe mich dabei von euren Anregungen leiten lassen und einige Punkte mit aufgenommen.
Das Buch „Mauerpost“ hat mich sehr begeistert und berührt. Ich habe mich oft gefragt, wie Handlungen von Büchern entstanden sind, oder wieso die Geschichte so ausgehen sollte. Da es bestimmt vielen von euch schon einmal ähnlich ergangen ist, habe ich mir überlegt, die Autorinnen des Buches exklusiv für euch zu befragen.
Foto von Maike Dugaro und Anne- Ev Ustorf https://www.stadtbibliothek-aalen.de/autorenlesung-mit-maike-dugaro-anne-ev-ustorf.131802.242.htm
Herzlich Willkommen, Frau Ustorf und Frau Dugaro. Es freut mich sehr Sie heute hier begrüßen zu können. Es ist für mich eine ganz neue Erfahrung ein schriftliches Interview zu führen und besonders mit den Autorinnen eines Buches zu sprechen. Vielen Dank an dieser Stelle, für diese Gelegenheit. Lasst uns nun mit dem kleinen Interview/Gespräch beginnen.
Wie kam die Zusammenarbeit zustande?
Wir sind seit über zwanzig Jahren befreundet und kamen eines Tages zufällig im Gespräch darauf, dass wir beide schon immer große Lust hatten, ein Jugendbuch zu schreiben – und zwar einen Briefroman. Na, und wenn wir schon die gleiche Idee hatten, dachten wir uns: Das machenwir einfach zusammen.
Wie verlief die Zusammenarbeit an dem Buch?
Sehr gut. Wir haben uns die Handlung gemeinsam überlegt und immer wieder ein bisschen angepasst, wenn es nötig war. Ein Briefroman lässt sich ja sehr gut aufteilen – so hat jeder einfach eine Figur übernommen und wir haben uns dann tatsächlich Briefe (also Emails) geschrieben. Zwischendurch haben wir natürlich besprochen, was so ungefähr als nächstes passieren muss. Trotzdem haben wir uns mit jedem Brief auch immer wieder überrascht. Und wir waren beide sehr kritisch mit den Texten. Zum Glück sind wir das aus unserem eigentlichen Beruf, dem Journalismus, gewohnt, dass kein Text mit dem ersten Wurf schon perfekt ist.
Wie lange haben sie das Konzept und die Geschichte des Buches geplant?
Das ging eigentlich ziemlich schnell – vielleicht ein paar Monate, aber danach haben wir die Geschichte ja immer wieder überdacht und umgeplant. Insgesamt haben wir gut drei Jahre an dem Buch gearbeitet.
Ist das ihr erstes gemeinsames Buch?
Ja.
Wie genau sind sie auf die Idee gekommen, eine Geschichte für Kinder- und Jugendliche zu verfassen, welche in dieser Zeit spielt? Wir interessieren uns beide für zeitgeschichtliche Themen, haben selbst als Jugendliche oft Bücher dazu gelesen und so war schnell klar, dass es ein solches Thema werden würde. Anfangs hatten wir mehrere Themen zur Auswahl, dass es dann dieses geworden ist, liegt daran, dass wir festgestellt haben, dass es nicht viel Literatur zu diesem Thema für Jugendliche gibt.
Woher haben sie die Informationen über die DDR genommen?
Wir haben viel recherchiert – in Archiven, Zeitungen, Büchern, Internet – aber auch mit einigen Zeitzeugen gesprochen, damit die Handlung möglichst authentisch wird.
Wieso haben sie eine Brieffreundschaft als Geschichte gewählt?
Diese Idee hatten wir unabhängig voneinander, aber wir finden, sie passt gut in die Zeit und auchzu der Geschichte. Handys oder Emails gab es ja nicht, treffen konnten sich die Mädchen auch nicht. Über die Briefe können sich die Mädchen kennenlernen und ihre Freundschaft trotzdem geheim halten.
Haben sie selbst dort gelebt?
Nein.
Wie habt ihr euch das Zusammentreffen von Julia und Ines vorgestellt?
Wir haben viele verschiedene Ideen dazu gehabt, aber uns am Ende dann dochentschieden, das Ende offen zu lassen. So bleibt es der Fantasie jedes Lesers überlassen.
Wie wird das Leben von Julia nach der Wende weitergehen?
Auch dafür gibt es jede Menge Möglichkeiten, aber soweit haben wir es nicht geplant.
Wird Oma Ursel mit ihrer Tochter wieder vereint?
Das hoffen wir natürlich sehr.
Zum Ende des Interviews Was möchten sie unseren Leser*innen mit auf den Weg geben?
Vor allem: Die Freude am Lesen und an spannenden Geschichten. Was das Thema DDR im Speziellen angeht: Wir freuen uns immer, wenn Jugendliche nach der Lektüre mit ihren Eltern und Großeltern ins Gespräch über diese Zeit kommen.
Welche Geschehnisse dürfen nicht in Vergessenheit geraten?
Da gibt es eine ganze Reihe Dinge. Für uns ist in diesem Buch das Thema Zwangsadoption wichtig, dass noch immer viele Menschen belastet und von vielen geleugnet wird. Wieso ist es so wichtig über die DDR informiert zu werden?
Weil sie ein wesentlicher Teil der deutschen Geschichte ist und sich viele Sichtweisen, Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten aus dieser Zeit ableiten lassen und für unsere Gesellschaft heute wichtig sind. Zum Ende des Interviews Was möchten sie unseren Leser*innen mit auf den Weg geben?
Vor allem: Die Freude am Lesen und an spannenden Geschichten. Was das Thema DDR im Speziellen angeht: Wir freuen uns immer, wenn Jugendliche nach der Lektüre mit ihren Eltern und Großeltern ins Gespräch über diese Zeit kommen.
Ich danke ihnen an dieser Stelle für die Zeit, die sie für mich aufbringen. Ich hoffe, dass die Beantwortung der Fragen ihnen Spaß gemacht hat. Ich freue mich sehr über ihre Antworten. Vielen Dank für die Zusammenarbeit.